Szene aus dem Film: Frederick... und andere wunderschöne Geschichten

Originaltitel: Five Lionni Classics
Zeichentrickfilm
Italien 1988
Laufzeit: 5 Episoden, 27 Minuten
Regie: Giulio Gianini

FSK: ohne Altersbeschränkung

Frederick... und andere wunderschöne Geschichten

Nach den Fabeln von Leo Lionni

Frederick
Alle anderen Mäuse sammeln fleißig Vorräte für den Winter. Nur Frederick sitzt in der Sonne, betrachtet Blumen und lauscht dem Gesang der Vögel. In den Augen der anderen ist er ein nichtsnutziger Faulpelz. Erst in den langen kalten Winternächten, als Frederick es versteht, den Mäusen durch seine Geschichten Bilder von den warmen Sonnenstrahlen, von farbenprächtigen Blumen und von dem Gezwitscher der Vögel vor Augen zu zaubern, sehen sie ein, dass Fredericks Vorräte genauso wichtig sind wie Samenkörner und Nüsse, wenn nicht sogar wichtiger.

Cornelius
Das kleine Krokodil Cornelius ist das einzige Krokodil, das aus dem Ei schlüpft und sofort aufrecht durchs Leben geht. Alle anderen Krokodile sind natürlich der Meinung, dass ein ordentliches Krokodil sich auf allen Vieren fortbewegt. Sie machen ihm das Leben schwer mit ihren ständigen Vorwürfen. Da geht Cornelius wütend weg und lernt in der weiten Welt bei den Affen Kunststücke, die alle anderen Krokodile verblüffen.

It`s mine
"Das ist meins!“ “Nein, gib her, das ist meins!“ So geht das den lieben langen Tag. Keine Stunde vergeht, ohne dass sich Milton, Rupert und Lydia, die drei kleinen Frösche, nicht um irgendetwas streiten. Selbst der alten weisen Kröte gelingt es nicht, die Streithähne zu versöhnen.
Als eine Sturmflut die kleine Insel überschwemmt, müssen alle zusammen auf einem Felsen Zuflucht suchen. In ihrer Not vergessen sie sogar, darum zu streiten, wem dieser Felsen wohl gehört.
Die drei staunen nicht schlecht, als das Wasser sinkt: Was sie für einen Felsen gehalten hatten,
entpuppt sich als der Rücken der Kröte.
Von nun an hörte man auf der kleinen Insel nie mehr “Das ist meins!“

Fish is Fish
Ein kleiner Fisch will wie sein Freund, die Kaulquappe, eines Tages den Teich verlassen, um die
Kühe mit den Hörnern, die Menschen auf zwei Beinen, die Vögel in der Luft und die riesengroßen
Bäume zu sehen. Gott sei Dank ist sein Freund, mittlerweile zum Frosch geworden, zur Stelle,
um ihn gerade noch rechtzeitig ins Wasser zurück zu schubsen. Und der kleine Fisch sieht
schließlich ein: Fisch ist Fisch und Frosch ist Frosch, aber Freunde bleiben wir trotzdem.

Swimmy
Swimmy sieht nicht nur anders aus als die anderen kleinen Fische - er ist schwarz und die
anderen sind rot - er schwimmt auch schneller als alle anderen. Deshalb entkommt Swimmy auch
als einziger dem großen, gefräßigen Thunfisch. Jetzt schwimmt er allein durch den weiten Ozean.
Zwar begegnet er vielen wunderbaren und seltsamen Meerestieren, aber er vermisst seinen
Schwarm doch sehr, bis er einem anderen Schwarm kleiner roter Fische begegnet, der versteckt
im Schutz eines großen Felsen lebt. Aus Angst vor den großen Raubfischen trauen sie sich nicht
ins offene Meer. Nach langem Nachdenken hat Swimmy schließlich die rettende Idee.

Erschienen bei Atlas Film Home Entertainment als DVD

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