Westfront 1918: Vier von der Infanterie

Ein Film von Georg Wilhelm Pabst

1918 in Frankreich – irgendein Frontabschnitt: Der Krieg hat vier deutsche Infanteristen an der französischen Front zum Ende des Ersten Weltkriegs zusammengebracht: Der Alltag des Grabenkrieges, der Gas-, Artillerie- und Panzerangriffe bricht über sie herein.

Szene aus dem Film: Westfront 1918: Vier von der Infanterie
Westfront 1918: Vier von der Infanterie - Ein Film von Georg Wilhelm Pabst

1918 in Frankreich – irgendein Frontabschnitt: Der Krieg hat vier deutsche Infanteristen an der französischen Front zum Ende des Ersten Weltkriegs zusammengebracht: Den Bayern, den Studenten, den Leutnant und Karl. Der Alltag des Grabenkrieges, der Gas-, Artillerie- und Panzerangriffe bricht über sie herein. Selbst ein Heimaturlaub oder eine zarte Liebe mit einem französischen Bauernmädchen bedeutet in diesen Zeiten kein Lichtblick mehr. In erschütternd harten und realistischen Bildern wird durch das zerstörte Schicksal der vier Infanteristen exemplarisch die Grausamkeit des Krieges offenbar.

WESTFRONT 1918 ist der erste Tonfilm von Meisterregisseur Georg Wilhelm Pabst (DIE BÜCHSE DER PANDORA, TAGEBUCH EINER VERLORENEN, KAMERADSCHAFT), ein deutscher Antikriegsfilm aus dem Jahr 1930, der knapp drei Jahre nach seiner Uraufführung, nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten, von der Film-Oberprüfstelle verboten wurde. Der Film wurde 2014 von der Deutschen Kinemathek in Zusammenarbeit mit dem British Film Institute restauriert.

WESTFRONT 1918 ist 2018 als Mediabook erschienen.